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Ein ernsthafter Versuch von Langzeitbelichtungen

Ich hatte neulich etwas freie Zeit und konnte so, zwar etwas spontan und unvorbereitet, mal wieder in Ruhe Fotografieren gehen. Und wie es so ist beim Fotografieren, hat man nicht immer das Wetter, welches man sich wünscht. Es war ein hervorragendes Badewetter; keine Wolke am Himmel. Ich packte also meine Kamera, 2 Objektive, einen Fernauslöser, meine ND-Filter und mein Stativ ein und machte mich auf den Weg.

Da es Vormittag war stand die Sonne ideal auf das Marmorpalais im Neuen Garten. Ich wollte dort schon lange einmal eine Langzeitbelichtung machen. Dies hat den Vorteil, dass das Wasser weicher und glatter erscheint. Außerdem hat man den schönen Nebeneffekt, dass die Touristen, dich sich doch an den alten Schlössern tummeln, einfach nicht auf den Bildern zu sehen sind.

Ich habe also gemacht wie man es in den Tutorials sieht: Stativ aufgebaut, Motiv eingestellt und ein Testfoto mit korrekter Belichtung gemacht um so einen Startpunkt zu haben. Ich wollte eine möglichst lange Belichtung erstellen um mögliche Menschen auf dem Bild verschwinden zu lassen. 30 oder mehr Sekunden waren das Ziel. Glücklicherweise gibt es Apps dafür. Ich nutze gerne ExpoCalc oder Rollei Moments dafür – beide sind leider nicht mehr im AppStore verfügbar aber es gibt noch einige gute Apps dafür.
Um nun auf meine gewünschte Belichtungszeit zu kommen musste ich einen ND1000- mit einem ND8-Filter kombinieren. ND-Filter sind im Grunde nichts anderes als „Sonnenbrillen“ für das Objektiv. Dann hieß es nur noch: abdrücken.

Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen. Am Ende sind es nicht viele Bilder geworden, weil ich glaube, dass das Licht nicht mehr ideal war. Die Sonne stand einfach zu hoch und es war keine Wolke am Himmel. Kleine Anmerkung: natürlich ist das Bild zwischen den vielen Bäumen, das den Kanal zeigt, keine Langzeitbelichtung. Ich fand es schön und wollte es nicht zurückhalten.

Eine Wanderung auf den Wurmberg bei Braunlage

Wir unternahmen eine Wanderung auf den Wurmberg bei Braunlage entlang der Bode und waren gespannt auf die Schönheit der Natur und die herrliche Aussicht.

Der Wurmberg ist mit einer Höhe von 971 Metern der höchste Berg in Niedersachsen. Wir starteten am Fuße des Berges in Braunlage und folgten dem gut markierten Weg entlang des Flusses Bode. Die Bode ist einer der längsten Flüsse im Harz und schlängelt sich durch Täler und Schluchten.

Während unserer Wanderung begegneten wir verschiedenen Abschnitten des Flusses, bewunderten kleine Wasserfälle und genossen das sanfte Plätschern des Wassers. Die beeindruckende Landschaft mit ihren bewaldeten Tälern und grünen Hügeln bot eine malerische Kulisse.

Auf unserem Weg nach oben hatten wir immer wieder die Gelegenheit, die atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler zu genießen. Der Gipfel des Wurmbergs bot uns eine Panoramaaussicht, die einfach beeindruckend war.

Während unserer Wanderung fiel uns immer wieder das Ergebnis der Borkenkäfer auf. Der Borkenkäfer übt einen bedeutenden Einfluss auf den Harzwald aus. In den vergangenen Jahren hat seine Präsenz stark zugenommen und zu einer erheblichen Schädigung der Fichtenbestände geführt. Besonders in höheren Lagen findet der Borkenkäfer optimale Bedingungen vor. Die Käferlarven bohren sich unter die Baumrinde und stören den Transport von Nährstoffen, was schließlich zum Absterben der Bäume führt. Dies hat nicht nur ökologische Auswirkungen, sondern auch wirtschaftliche Konsequenzen, da die Forstindustrie betroffen ist. Um dem Borkenkäfer entgegenzuwirken, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, wie das Fällen und Entfernen befallener Bäume sowie die Neupflanzung widerstandsfähiger Baumarten. Es stellt jedoch eine große Herausforderung dar, den Einfluss des Borkenkäfers im Harz zu begrenzen und den Wald langfristig zu schützen.

Die Wanderung auf den Wurmberg entlang der Bode bot uns eine kurze, aber lohnenswerte Erfahrung in der Natur. Es war eine Gelegenheit, die Berglandschaft und den Fluss zu erkunden und einen Einblick in die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten des Wurmbergs zu erhalten.

Ins Tal nahmen wir dann nach einer Stärkung auf dem Gipfel die Seilbahn 🙂

Der Branitzer Park

Der Branitzer Park in Cottbus ist eine atemberaubende grüne Oase, die über 600 Hektar erstreckt. Dieser historische Landschaftspark wurde im 19. Jahrhundert von Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestaltet und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Der Park besticht durch seine idyllischen Seen, sanften Hügel und malerischen Alleen. Hier kann man sich auf ausgedehnten Spaziergängen verlieren und die Ruhe und Schönheit der Natur genießen. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Gartenanlagen, wie der Englische Garten, der Rosengarten und der Rhododendronhain. Jeder Bereich des Parks hat seinen eigenen Charme und lädt zum Verweilen ein.

Neben der beeindruckenden Natur bietet der Branitzer Park auch kulturelle Highlights. Das im Park gelegene Schloss Branitz, ein neugotischer Bau, beherbergt ein Museum, in dem man mehr über die Geschichte des Parks und seines Erbauers erfahren kann. Es gibt auch regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen, die den Park zum kulturellen Mittelpunkt der Region machen.

Der Branitzer Park ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Ort des Lernens und der Inspiration. Durch seine einzigartige Gestaltung und den Erhalt wertvoller Pflanzenarten ist er ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes Deutschlands.

Ein erster Versuch der Makrofotografie

Ich habe mich nun zum erstem Mal mit dem Thema Makrofotografie auseinander gesetzt. Es ist tatsächlich schwerer und einfacher als man denkt. Mit einem makrofähigem Objektiv geht das super einfach. Ich habe das Tamron 70-180mm f/2.8 verwendet. Ich habe zufällig irgendwo gelesen, dass man es auch für Makros einsetzen kann. Schwierig ist in der Tat das richtige fokussieren. die Bilder habe ich offenblendig fotografiert. das war wahrscheinlich nicht die beste Idee, da vieles nicht im Fokus ist. Eine geschlossenere Blende hätte den Bilder sicher nicht geschadet und ein Stativ sicher auch nicht 🙂

In der alten Heimat

Wir haben die letzten Tage in meiner alten Heimat verbracht. Unter anderem haben wir einen Nachmittag im Erlebnispark Teichland verbracht. Dort gibt es den Pfad der jungen Götter. Dort erfährt man die Geschichte der sorbischen/wendischen Götter. Die Panoramen entstanden auf dem Aussichtsturm, den man auch in den Bildern finden kann. Das Kraftwerk auf den Bildern ist das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde.

Park Sanssouci und Ruinenberg

Die Fotos, die während meiner letzten Spaziergänge durch den Park Sanssouci und den Ruinenberg entstanden sind, bieten einen faszinierenden Einblick in die Schönheit und Geschichte dieser historischen Orte.

Der Park Sanssouci, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist ein wahrer Schatz von prächtigen Gärten, erhabenen Palästen und malerischen Alleen. Die Fotos zeigen die prachtvolle Architektur des Schlosses Sanssouci, das einst als Sommerschloss von Friedrich dem Großen errichtet wurde. Die sorgfältig gepflegten Gärten mit ihren kunstvollen Skulpturen und majestätischen Fontänen sind ein Anblick, der Besucher aus der ganzen Welt begeistert.

Der Ruinenberg, der sich direkt neben dem Park Sanssouci befindet, birgt eine besondere Atmosphäre. Die Fotos zeigen die eindrucksvollen Überreste eines römischen Tempels, die sich zwischen malerischen Weinbergen und üppiger Natur erheben. Der Ruinenberg lädt zum Erkunden ein und bietet einen atemberaubenden Blick auf den Park und das umliegende Land.