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Fotografie ohne teures Objektiv: Erfahrungen mit dem Sony 50mm f1.8 (SEL50F18F)

Irgendwie habe ich mein erstes Objektiv schon ewig nicht mehr benutzt. Es ist wahrscheinlich das günstigste, welches man für Sony E-Mount bekommt: das Sony 50mm f1.8 (SEL50F18F). Ich hab es damals im Angebot für 150€ gekauft und es kostet stand heute immer noch nur noch 179€. Dafür ist die Bildqualität echt gut und es ist extrem vielseitig. Es hat zwar massive Probleme mit chromatischen Aberrationen aber in der richtigen Situation eingesetzt entstehen schöne Bilder. Mir gefällt der Look irgendwie und es zeigt, dass man nicht immer ein 2.000€-Objektiv an der Kamera haben muss.

Ultimativer 3-Wochen-Trip durch Italien, die Schweiz und Bayern

Wir haben mit der Familie endlich einen länger geplanten 3-wöchigen Trip durch Italien, die Schweiz und Bayern gemacht.

Nach einer 11-stündigen Autofahrt durch die Nacht sind wir morgens um 7 am Gardasee angekommen. Wir sind gewandert haben und Riva, Limone Malcesine und Sirmione angesehen. Mein Favorit unter den Städten ist definitiv Malcesine. Wer eines der besten Eis sucht, ist in der Gelateria Flora (https://www.gelateriaflora.com) in Riva del Garda genau richtig. Dort gibt es auch meine neue Lieblingspizza: Eispizza 😀

Vom Gardasee aus ging es an die Grenze zwischen Toskana und Ligurien, genauer nach Fosdinovo, einem kleinen Bergdorf. Wir sind wieder viel gewandert, haben Pisa und Lucca gesehen und waren im Mittelmeer baden. Pisa wird von den Touristen ja nur wegen dem Turm besucht, aber die Stadt ist schon ganz nett und ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt alle mal. Aus unserer Sicht sogar eher als Lucca. Von der Stadt sind wir irgendwie enttäuscht. Wer gerne Wandert, dem sei der Nationalpark Cique Terre bei La Spezia empfohlen. Es lohnt sich wirklich dort mal eine Runde zu wandern!

Der nächste Stopp war am See von Lugano in der Schweiz. Auch dort stand Wandern auf dem Programm. Wir hatten aber eher schlechteres Wetter. Lediglich die letzten beiden Tage waren schön. Als Wanderhighlight sei jedem eine Wanderung auf den San Salvatore empfohlen. Festes Schuhwerk sind ein Muss und eine Leidenschaft für Treppen ebenfalls 😀

In Bayern haben wir an der Zugspitze residiert. Auf diese mussten wir natürlich auch rauf. Schlittenfahren im Sommer ist schon was für die Kids. Eine Wanderung um den Eibsee ist sicher auch ein Muss. Die Landschaft ist schon echt schick. Es ist jedoch mehr ein 9Km-Spaziergang als eine Wanderung.

Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote: wir sind durch den gesamten Urlaub ohne Bargeld gekommen. Lediglich in Bayern war es unumgänglich etwas Bares dabei zu haben, insbesondere am Schloss Neuschwanstein. Dort gab es praktisch keine Möglichkeit mit Karte zu bezahlen.

Ein neuer Look

Viele von uns haben Fotos, die wir bereits veröffentlicht haben und die uns immer noch sehr gut gefallen. Doch manchmal möchten wir diese Fotos in einem neuen Look präsentieren, weil uns der Look einfach super gefällt. Kein Problem, das geht ganz einfach!

Was hältst du davon, wenn du deine bereits veröffentlichten Fotos mit neuen Filtern bearbeitest? Das verändert den Look und die Stimmung des Fotos sofort. Probiere verschiedene Filter aus und spiel mit Farben, Kontrasten und Sättigung, um den gewünschten Look zu erzielen. Du wirst überrascht sein, wie viel Einfluss das auf das Gesamtbild haben kann!

Hast du schon einmal von Bildbearbeitungstechniken gehört? Das ist eine weitere Möglichkeit, um das Aussehen deiner Fotos zu verändern. Damit kannst du beispielsweise die Belichtung, den Weißabgleich oder die Vignettierung anpassen. Probiere es aus und lass deiner Kreativität freien Lauf! Du wirst sehen, wie sehr das den Look deiner bereits veröffentlichten Fotos verändern kann.

Du könntest auch Collagen, Diashows oder Galerien erstellen, um deine bereits veröffentlichten Fotos auf eine neue und innovative Weise zu präsentieren. Indem du verschiedene Fotos kombinierst, kannst du Geschichten erzählen und neue visuelle Effekte erzielen. Das wird deine Fotos noch interessanter machen!

Egal für welche Methode du dich entscheidest, denk immer daran, deinen eigenen Stil beizubehalten und deine kreative Vision zum Ausdruck zu bringen. Das Experimentieren mit verschiedenen Looks für bereits veröffentlichte Fotos kann eine aufregende Möglichkeit sein, deine fotografischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und deine Fotos interessant und ansprechend zu präsentieren. Viel Spaß beim Ausprobieren, du wirst begeistert sein!

Winter in Potsdam

Endlich mal wieder Schnee. Es wurde auch mal wieder Zeit, dass etwas Weißes vom Himmel fällt und auch mehrere Tage liegen bleibt. Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass ich so wenig Schneemänner gesehen habe. Es schien aber auch so, dass alle sich lieber auf die Couch zurück gezogen hatten. Nachträglich kann ich es gut verstehen, da es super kalt war.

Pilze sammeln

Am Wochenende sind wir mal raus in die Pilze. Es ist ja schließlich Saison. Eigentlich wollten wir den Kids an der frischen Luft sein und Unterhaltung verbinden. Am Vortag hat es geregnet und die Zeichen standen gut etwas zu finden. Wir sind ohne große Hoffnung los, viel zu finden. Eigentlich dachte ich, wir werden viel Laufen und durch den Wald streifen. Am Ende kamen wir keine hundert Meter weit. Dann hatten wir schon zwei Körbe voll Maronen. Die Pilzaugen unter euch können die Pilze auf den folgenden Bildern gerne bestimmen und mir zusenden 😉

Der Volkspark im Herbst

Der Herbst bietet mit all seinen Farben schon einen sehr schönen Anblick. Insbesondere wenn man noch einen sonnigen Tag erwischt. Ich empfehle jedem Potsdam-Besucher im Herbst den Volkspark zu Durchstreifen und sich an der Farbpracht zu erfreuen. Der Eintritt für das Tagesticket ist nicht der Rede Wert 😉 Ich habe euch hier einige Bilder vom heutigen Nachmittagsspatziergang vorbereitet. heute war es windstill, sonnig und warm. Es war extrem schwierig bei all den Besuchern eine Szene für sich allein zu bekommen 😀 Nichtsdestotrotz sind mir ein paar sehr schöne Fotos gelungen – wie ich finde 🙂

Ein ernsthafter Versuch von Langzeitbelichtungen

Ich hatte neulich etwas freie Zeit und konnte so, zwar etwas spontan und unvorbereitet, mal wieder in Ruhe Fotografieren gehen. Und wie es so ist beim Fotografieren, hat man nicht immer das Wetter, welches man sich wünscht. Es war ein hervorragendes Badewetter; keine Wolke am Himmel. Ich packte also meine Kamera, 2 Objektive, einen Fernauslöser, meine ND-Filter und mein Stativ ein und machte mich auf den Weg.

Da es Vormittag war stand die Sonne ideal auf das Marmorpalais im Neuen Garten. Ich wollte dort schon lange einmal eine Langzeitbelichtung machen. Dies hat den Vorteil, dass das Wasser weicher und glatter erscheint. Außerdem hat man den schönen Nebeneffekt, dass die Touristen, dich sich doch an den alten Schlössern tummeln, einfach nicht auf den Bildern zu sehen sind.

Ich habe also gemacht wie man es in den Tutorials sieht: Stativ aufgebaut, Motiv eingestellt und ein Testfoto mit korrekter Belichtung gemacht um so einen Startpunkt zu haben. Ich wollte eine möglichst lange Belichtung erstellen um mögliche Menschen auf dem Bild verschwinden zu lassen. 30 oder mehr Sekunden waren das Ziel. Glücklicherweise gibt es Apps dafür. Ich nutze gerne ExpoCalc oder Rollei Moments dafür – beide sind leider nicht mehr im AppStore verfügbar aber es gibt noch einige gute Apps dafür.
Um nun auf meine gewünschte Belichtungszeit zu kommen musste ich einen ND1000- mit einem ND8-Filter kombinieren. ND-Filter sind im Grunde nichts anderes als „Sonnenbrillen“ für das Objektiv. Dann hieß es nur noch: abdrücken.

Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen. Am Ende sind es nicht viele Bilder geworden, weil ich glaube, dass das Licht nicht mehr ideal war. Die Sonne stand einfach zu hoch und es war keine Wolke am Himmel. Kleine Anmerkung: natürlich ist das Bild zwischen den vielen Bäumen, das den Kanal zeigt, keine Langzeitbelichtung. Ich fand es schön und wollte es nicht zurückhalten.

Eine Wanderung auf den Wurmberg bei Braunlage

Wir unternahmen eine Wanderung auf den Wurmberg bei Braunlage entlang der Bode und waren gespannt auf die Schönheit der Natur und die herrliche Aussicht.

Der Wurmberg ist mit einer Höhe von 971 Metern der höchste Berg in Niedersachsen. Wir starteten am Fuße des Berges in Braunlage und folgten dem gut markierten Weg entlang des Flusses Bode. Die Bode ist einer der längsten Flüsse im Harz und schlängelt sich durch Täler und Schluchten.

Während unserer Wanderung begegneten wir verschiedenen Abschnitten des Flusses, bewunderten kleine Wasserfälle und genossen das sanfte Plätschern des Wassers. Die beeindruckende Landschaft mit ihren bewaldeten Tälern und grünen Hügeln bot eine malerische Kulisse.

Auf unserem Weg nach oben hatten wir immer wieder die Gelegenheit, die atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler zu genießen. Der Gipfel des Wurmbergs bot uns eine Panoramaaussicht, die einfach beeindruckend war.

Während unserer Wanderung fiel uns immer wieder das Ergebnis der Borkenkäfer auf. Der Borkenkäfer übt einen bedeutenden Einfluss auf den Harzwald aus. In den vergangenen Jahren hat seine Präsenz stark zugenommen und zu einer erheblichen Schädigung der Fichtenbestände geführt. Besonders in höheren Lagen findet der Borkenkäfer optimale Bedingungen vor. Die Käferlarven bohren sich unter die Baumrinde und stören den Transport von Nährstoffen, was schließlich zum Absterben der Bäume führt. Dies hat nicht nur ökologische Auswirkungen, sondern auch wirtschaftliche Konsequenzen, da die Forstindustrie betroffen ist. Um dem Borkenkäfer entgegenzuwirken, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, wie das Fällen und Entfernen befallener Bäume sowie die Neupflanzung widerstandsfähiger Baumarten. Es stellt jedoch eine große Herausforderung dar, den Einfluss des Borkenkäfers im Harz zu begrenzen und den Wald langfristig zu schützen.

Die Wanderung auf den Wurmberg entlang der Bode bot uns eine kurze, aber lohnenswerte Erfahrung in der Natur. Es war eine Gelegenheit, die Berglandschaft und den Fluss zu erkunden und einen Einblick in die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten des Wurmbergs zu erhalten.

Ins Tal nahmen wir dann nach einer Stärkung auf dem Gipfel die Seilbahn 🙂

Der Branitzer Park

Der Branitzer Park in Cottbus ist eine atemberaubende grüne Oase, die über 600 Hektar erstreckt. Dieser historische Landschaftspark wurde im 19. Jahrhundert von Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestaltet und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Der Park besticht durch seine idyllischen Seen, sanften Hügel und malerischen Alleen. Hier kann man sich auf ausgedehnten Spaziergängen verlieren und die Ruhe und Schönheit der Natur genießen. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Gartenanlagen, wie der Englische Garten, der Rosengarten und der Rhododendronhain. Jeder Bereich des Parks hat seinen eigenen Charme und lädt zum Verweilen ein.

Neben der beeindruckenden Natur bietet der Branitzer Park auch kulturelle Highlights. Das im Park gelegene Schloss Branitz, ein neugotischer Bau, beherbergt ein Museum, in dem man mehr über die Geschichte des Parks und seines Erbauers erfahren kann. Es gibt auch regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen, die den Park zum kulturellen Mittelpunkt der Region machen.

Der Branitzer Park ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Ort des Lernens und der Inspiration. Durch seine einzigartige Gestaltung und den Erhalt wertvoller Pflanzenarten ist er ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes Deutschlands.