Unser Sommerurlaub 2026

Unser Sommerurlaub begann mit einem Kurzaufenthalt im Zillertal und einem Besuch der Krimmler Wasserfälle. Von dort ging es weiter Richtung Süden – zunächst für einen Zwischenstopp nach Triest.

Am nächsten Tag erreichten wir schließlich unser eigentliches Urlaubsziel: Kroatien – genauer gesagt die ACI Marina Pomer. Dort übernahmen wir unseren Katamaran und erledigten den Großeinkauf für die kommende Woche. Aufgrund des starken Windes in der Kvarner Bucht durften wir an diesem Tag nur mit einer Sondergenehmigung des Vercharterers auslaufen.

Am Abend ging es ins Restaurant „Salt and Pepper“ in Medulin. Leider ließ das Essen ziemlich lange auf sich warten, sodass wir nach dem ohnehin schon langen ersten Tag entsprechend erschöpft in die Betten fielen.

Endlich: Leinen los!

Nach dem Frühstück hieß es am nächsten Morgen pünktlich um 10 Uhr: Leinen los! Wir verließen die Bucht von Medulin und machten uns auf den Weg hinaus aufs offene Meer. Kaum waren wir aus dem Hafenbereich heraus, wurden die Segel gesetzt – endlich wieder Wind in den Segeln und das Meer vor uns! ⛵🌊

Und dann gab es noch eine ganz besondere Überraschung: Delfine! Immer wieder tauchten sie rund um unser Boot auf, begleiteten uns ein Stück und sorgten für ganz besondere Momente an Bord. 🐬

Auf dem offenen Wasser legten wir anschließend eine ausgiebige Badepause ein. Bei herrlichem Wetter sprangen wir ins erfrischende Meer und genossen die Abkühlung, bevor es schließlich unter Motor weiterging.

Am Abend ließen wir den Tag gemütlich in der Konoba Feral ausklingen. Mit einem tollen Blick aufs Wasser genossen wir ein gutes Abendessen und ließen die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren.

Ein rundum gelungener Segeltag – Sonne, Meer, Delfine und gutes Essen. Was will man mehr? ⛵☀️🌊🐬🍷

Wespen, Blaue Grotte und Klippenspringen

Den nächsten Morgen verbrachten wir zunächst in einer Bucht vor der Insel Maženička. Allerdings mussten wir unseren Ankerplatz ziemlich schnell wechseln, denn wir lagen mitten in einem Schwarm Wespen – an ein entspanntes Frühstück war dort nicht zu denken. Also Anker hoch und ein Stück weiter in einen ruhigeren Teil der Bucht.

Vor dem Ablegen gab es noch ordentlich Wasserspaß mit den Kids: Das Schlauchboot wurde zu Wasser gelassen und die Kinder ließen sich begeistert an einer Leine hinterherziehen.

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zur Blauen Grotte an der Westküste von Cres. Die Mädels stiegen ins Schlauchboot und wir zogen es hinter unserem Boot her. An der Grotte angekommen, ankerten wir mit einer Landleine und schwammen anschließend in die beeindruckend blau leuchtende Höhle – ein tolles Erlebnis!

Danach wurde es sportlich: Klippenspringen!

Anschließend ging es weiter Richtung Norden, um die Spitze von Cres herum nach Valun. Dort hatten wir bereits einen Tisch reserviert, fanden jedoch weder im Hafen noch davor einen vernünftigen Liegeplatz. Also musste erneut ein Plan B her.

In einer tief eingeschnittenen Bucht fanden wir schließlich auf fünf Metern Wassertiefe einen guten Ankerplatz. Am Abend ging es mit dem Schlauchboot noch kurz in den Ort, bevor eine angenehm ruhige Nacht diesen abwechslungsreichen Tag abrundete. ⛵🌅

Fünf Häfen, fünf Absagen

Nach einer ruhigen Nacht vor Cres starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück in der Bucht. Da wir dem Strand langsam etwas zu nahe kamen, lichteten wir den Anker und fuhren zunächst durch die Bucht, bevor es wieder hinaus aufs offene Meer ging.

Leider blieb der Wind aus – also wieder Motorfahrt. Für Unterhaltung sorgten dafür unsere Mädels: Über eine Stunde ließen sie sich hinter dem Katamaran herziehen – inklusive Wellen und wilden Kurven. 😄

Nach zwei Badestopps versuchten wir uns noch an einem spektakulären „Mensch-um-den-Katamaran-schleudern“-Stunt mit der Spinnakerleine. Die Fliehkraft wollte allerdings nicht so recht mitspielen und der Versuch endete ziemlich unspektakulär direkt neben dem Boot. 😂

Unser eigentliches Ziel Mali Lošinj erwies sich anschließend als echte Herausforderung: fünf Häfen, fünf Absagen. Also wieder Plan B – weiter nach Unije. Dort fanden wir schließlich einen etwas abenteuerlichen Liegeplatz.

Am Abend gab es ein einfaches, aber leckeres Essen in einer Konoba, anschließend noch einen Absacker an Bord und dann wurde alles sturmfest gemacht. Lange ausschlafen konnten wir allerdings nicht: Am nächsten Morgen hieß es bereits um 7 Uhr Leinen los, denn die Fähre brauchte unseren Liegeplatz.

Nicht alles läuft nach Plan – aber genau daraus entstehen oft die besten Geschichten!

Piraten auf Unije

Am folgenden Morgen ging es schon kurz vor sieben Uhr los. Wir legten ab, machten noch einen kurzen Stopp zum Einkaufen und fuhren anschließend einmal um die Insel herum in eine wunderschöne Bucht.

Dort wurde nicht nur entspannt, sondern auch ein richtiges Piratenspiel gestartet: Schatz verstecken, suchen und am Ende natürlich finden. Die Kids waren mit Feuereifer dabei – ein Riesenspaß für alle! 🏴‍☠️

Später ging es südlich um die Insel herum zurück nach Unije. Dort hatten wir eigentlich gehofft, dass der Hafenmeister einen Platz für uns reserviert hätte. Fehlanzeige! Also mussten wir wieder am Fähranleger festmachen.

Am Abend ging es noch in eine Konoba. Das Essen war lecker, auch wenn die Portionen diesmal eher übersichtlich ausfielen. 😄

Danach konnten wir die Sonnenfinsternis über Europa beobachten. Kurz vor dem Ende schob sich allerdings eine Wolke genau vor unser Sichtfeld und setzte dem Schauspiel ein vorzeitiges Ende. 🌑☁️

Trotzdem: ein langer, abwechslungsreicher und vor allem erlebnisreicher Segeltag! ⛵🏴‍☠️

Stromausfall auf dem Weg nach Medulin

Also hieß es am nächsten Morgen wieder kurz vor sieben Uhr aufstehen – schließlich mussten wir unseren Liegeplatz räumen, damit die Fähre Platz hatte. Immerhin: Bezahlen mussten wir dafür nicht.

Wir gingen vor Anker und nutzten die frühe Stunde für einen letzten Einkauf beim Bäcker und im Laden, um unsere Vorräte aufzufüllen.

Dann hieß es: Leinen los und Kurs auf Medulin!

Es wurde ein richtig schöner Segeltag von Unije Richtung Medulin – bis plötzlich der komplette Strom an Bord ausfiel. Die Batterie war schlicht viel zu stark entladen. 😳

Also kontaktierten wir den Vercharterer, der kurzerhand einen Servicetechniker zu uns schickte. Bei modernen Lithiumbatterien läuft ein Neustart allerdings nicht mehr ganz so unkompliziert wie früher – inzwischen steckt auch hier jede Menge Software dahinter.

Nach dem erfolgreichen Neustart ließen wir den Motor laufen und konnten die Batterien wieder vollständig aufladen. Technik-Abenteuer erfolgreich gelöst! 🔋💪

Am Abend ankerten wir in der Bucht von Portić bei Medulin und genossen zunächst ein herrliches Bad im Meer. Danach wurde gespielt – und besonders Werwolf entwickelte sich zum absoluten Highlight des Abends. 🐺😂

Später verlegten wir noch ein kurzes Stück in einen geschützteren Bereich vor Medulin, wo wir schließlich ruhig und entspannt die Nacht verbrachten.

Nachtmanöver und der letzte Tag auf dem Wasser

Um vier Uhr morgens plötzlich Bewegung an Bord: Nur wenige Meter hinter uns tauchte ein kleines Motorboot auf. Wir holten den Anker hoch und machten uns auf den Weg in den Hafen von Pomer.

Die größte Herausforderung dabei: Die Instrumente an Bord leuchteten so hell, dass wir sie ausschalten mussten, um draußen überhaupt die ankernden Boote erkennen zu können. Ein echtes kleines Nachtmanöver – aber alles ging gut.

Am nächsten Morgen wachten wir entspannt in Pomer auf. 😎

Nach dem Frühstück liefen wir wieder aus. Noch kurz tanken und dann weiter in die Uvala Polje. Dort fanden wir einen schönen Platz, gingen ausgiebig schwimmen und genossen einen entspannten Tag.

Anschließend ging es rund um Kamenjak zurück in die Bucht von Portić. Dort wartete noch ein ganz besonderes Mini-Abenteuer auf uns: ankern, mit dem Dinghy zur kleinen Bar fahren, innerhalb von 30 Minuten einen Drink genießen, zurück zum Boot – und weiter! 🍹🚤

Schließlich erreichten wir unseren Heimathafen, die ACI Marina Pomer, noch pünktlich um 17:15 Uhr. Zum Abschluss ging es ins Restaurant „One“, wo wir noch einmal richtig schön essen waren.

Ein letzter Abend an Bord – ein bisschen Wehmut, viele Erinnerungen und die Erkenntnis: Morgen heißt es Abschied nehmen. ⛵❤️

Abschied

Um sieben Uhr heißt es Wecken – und plötzlich ist die Woche tatsächlich vorbei.

Ein kurzes Frühstück im Stehen, dann wird das Gepäck an Land gebracht und das Schiff aufgeräumt. Hinter uns liegt eine Woche voller kleiner und großer Abenteuer: Delfine, Segeln, einsame Buchten, Höhlen, Piratenspiele, Hafenchaos, Stromausfall, Nachtmanöver und jede Menge Zeit auf und im Wasser.

Nicht immer lief alles so, wie wir es geplant hatten. Aber wahrscheinlich war es gerade deshalb eine dieser Wochen, an die man sich noch lange erinnern wird. ⛵🌊❤️


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